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Es war einmal…

 

Meine Liebste und ich sind ziemlich müde, außerdem ist es schon recht spät geworden. Also schnell noch Zähne putzen, Türen schließen und im Bett bequem ausbreiten. Licht aus. Herrlich!

 

“Ich bin sooo müde, schlaf schön mein Schatz.”
“Ich auch, gute Nacht Süße und träume schön.”

 

“Kriege ich noch einen Gute Nacht-Kuss?”
“Ja Schatz. Ich hab dich lieb.”

 

[Meine Liebste schwingt sich auf die Seite und ich lege mich an sie. Es vergehen wohlige 5 Minuten.]

 

“Du Schatz?”
“Ja?”

“Schläfst du schon?”
“Nein?”

 

“Dann ist ja gut.”
“Ähm, was?”

 

“Ich dachte, du schläfst schon.”
“Ja soll ich nicht?”

 

“Doch, aber ich dachte, ich schlafe vor dir ein.”
“Wie?”

 

“Egal, ich wollte nur vor dir einschlafen, das mag ich.”
“Ja, aber… na gut. Also schlaf schön.”

 

-

 

“Schatz?”
“Was? Ja? Was ist denn??”

 

“Ich kann nicht einschlafen.”
“Oh Schatz! Du warst doch eben so müde, und jetzt nicht mehr?”

 

“Nein. Ich bin hellwach und kalte Füße habe ich auch, schau!”

 

[Wie ein Blitz schießt die Kälte durch mich hindurch, als meine Liebste ihre eisigen Füße zwischen meine Beine schiebt.]

 

“Ganz kalt sind die!”
“Schatz! Wie kannst du denn nur so kalte Füße haben??”

 

“Weiß ich doch auch nicht!”
“Zähl ein paar Schafe und denk an was schönes. Schlaf gut.”

 

-

 

“Du Schatz?”
“Es darf nicht wahr sein… Was ist denn jetzt wieder?”

 

“Mir ist total warm.”
“Bitte?”

 

“Ich schwitze und das Schafe zählen hat nicht geklappt.”
“SCHATZ! Wir zahlen GEZ-Gebühren, schau doch einfach noch eine Viertelstunde Fernsehen!”

 

“Im Wohnzimmer?”
“Ja, im Wohnzimmer. Das bringt dich auf andere Gedanken und dann kannst du auch schlafen.”

 

“Nein, nicht ins Wohnzimmer! Da ist das Fenster auf und…”
“…und da ist es wohl zu kalt?? Ich dachte, dir sei so warm!”

 

“Ja, aber soooo warm jetzt auch wieder nicht.”
“Schatz. Ich liebe dich. Aber was soll ich denn jetzt tun bitte??”

 

“Erzähl mir was.”
“Was erzählen??”

 

“Ja, eine Geschichte oder so!”
“Es war einmal ein kleiner Hase, der…”

 

“Ich bin doch keine zwölf mehr! Was anderes.”
“Oh Mann… Also, wie geht es denn deiner Schwester?”

 

“Keine Fragen stellen, dabei schlafe ich ja nicht ein!”
“Na gut, also schön: Fischers Fritze fängt frische…”

 

“NICHT! Das geht mir doch sonst nicht mehr aus dem Kopf!”
“OK… Es war einmal eine Frau, die konnte nicht einschlafen…”

 

“Schon besser…”
“…und die Frau quälte ihren lieben, attraktiven, charmanten und müden Mann damit.”

 

“Womit?”
“Mit ihren kalten Füßen!”

 

“Kommt mir bekannt vor?”
“ACH WAS!”

 

“Und wie endet die Geschichte?”
“Der Mann ist aufs Sofa im Wohnzimmer umgezogen.”

 

“Warum?”
“WEIL IHN DIE FRAU FAST WAHNSINNIG GEMACHT HAT!!!”

 

“Der tut mir aber leid…”
“Schatz, ich meinte damit eigentlich dich!”

 

“Mich?”
“JA DICH!”

 

“Ich mache dich wahnsinnig?”
“JAAA!”

 

“Du scheinst jetzt ziemlich wach zu sein…”
“DAS STIMMT! Ich bin jetzt auch hellwach! Leider!”

 

“Dann geh doch ins Wohnzimmer, ein bisschen fernsehen!”

 


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